Atemwege

Atemwegserkrankungen sind vor allem beim Pferd sehr zügig zu behandeln, da sie leicht verkomplizieren. Durch die "modernen" Haltungsbedingungen in großen Boxenställen haben die Tiere häufig nicht genügend Frischluft zur Verfügung, wie sie für ihre hoch belastbaren aber trotzdem sehr empfindlichen Atmungsorgane benötigen. Deshalb sollte der Pferdehalter bei jedem noch so kleinen Husten oder Nasenausfluss sofort einen Therapeuten hinzu ziehen. Sehr schnell hat sich eine akute Bronchitis zu einer chronischen entwickelt und diese wiederum braucht nicht viel, um in eine Dämpfigkeit umzuschlagen. 

Für alle Atemwegserkrankungen hat die Naturheilkunde etwas zu bieten. Es kommen Homöpathika genauso zum Einstz, wie Schüßler-Salze, Kräuter-Mischungen als Futterzusätze oder auch Inhalationen.

Wichtig für die Genesung ist bei allen Tierarten saubere Luft. Deshalb sollte man kein Tier wegen eines Hustens in die Box, den Zwinger oder die Wohnung sperren. Frische Luft in gewohnter Umgebung und ruhige Bewegung helfen immer. Im Falle von aufgetretenem Fieber wird das Tier ggf. eine gewisse Laufunlust zeigen, dann sollte man es nicht zur Aktivität zwingen. Aber sobald es diese von selbst wieder anbietet, geben Sie ihm die Möglichkeit. Tiere werden nicht im Bett gesund!