Hautkrankheiten

Gerade im Sommer leider viele Tiere unter den verschiedensten Hautkrankheiten. Viele sind durch Parasiten bedingt: Mücken, Bremsen, Haarlinge, Zecken und andere sind in der warmen Jahreszeit aktiver. Aber besonders Milben, Flöhe und Läuse können das ganze Jahr über auftreten. Viele Parasiten suchen bei kalter Witterung die warmen Lagerplätze der Haustiere auf. Egal ob im Stall oder in der Wohnung, es findet sich immer ein wohl temperiertes Plätzchen, wo sich gut überwintern läßt.

Bevor Juckreiz, wunde Haut, offen gekratzte Stellen, Pusteln und Schrunden behandelt werden, muss ein Parasitenbefall ausgeschlossen oder beseitigt werden.

Auch Allergien können böse Hautprobleme verursachen: siehe Kapitel Allergie / Stoffwechsel!

Die Haut ist das größte Organ des Körpers und hat wichtige Entgiftungsfunktionen. Eine regenerative Behandlung umfasst immer auch die Untersuchung der Entgiftungsorgane Leber, Niere, Darm und Lunge. Hier muss eine strukturierte Therapie ansetzen.

Die stärksten Symptome können in dem Falle idealer Weise mit ausleitenden Verfahren bekämpft werden, so bringt man einen schnellen Abfluss der symptomauslösenden Schlacken und Gifte in Gang.

Beim Tier eignet sich hierfür die Blutegelbehandlung ganz besonders gut, da andere ausleitende Verfahren wegen des Felles nur schwer zu bewerkstelligen sind. Es werden ein oder mehrere Egel in die am stärksten betroffenen Regionen gesetzt und meist hören die Beschwerden dann rasch auf. Wenn die Krankheitsursache schon länger besteht, muss eventuell noch eine zweite oder dritte Behandlung erfolgen, bis die Entgiftung mit Homöopathika oder anderen Mitteln greift.

Leichten Juckreiz kann man häufig auch schon mit ätherischen Ölen oder juckreizstillenden Salben beseitigen. Aber man muss darauf achten, dass keine Symptomüberdeckung erfolgt, dass belastet nur wieder die inneren Stoffwechselorgane, die dann ja den Abtransport leisten müssen. 

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