Reiki ist eine japanische Wortzusammensetzung aus den Begriffen "REI" für kosmische Energie und "KI" für Bioenergie und bezeichnet die universelle Energie, die jedem Lebewesen und jeder Pflanze zur Verfügung steht. Diese Energie macht das Leben auf der Erde, neben allen biologischen, physikalischen und chemischen Prozessen überhaupt erst möglich. Da diese Energie jederzeit und überall verfügbar ist, kann auch jedes Lebewesen ihre Kraft nutzen. Dr. Mikao Usui, ein christlicher Mönch aus Japan, entdeckte Ende des 19. Jahrhunderts durch eine ausgiebige Meditation eine Technik, die diese Energie mit dem Aspekt der göttlichen, allumfassenden Liebe verknüpfte und so daraus eine Heilbehandlung machte. Diese Technik entwickelte er in ein Ausbildungs- und Einweihungsystem, dass es jedem ermöglicht, diese Energie zu regenerierenden, entspannenden und ausgleichenden Behandlungen zu verstärken und zu lenken.

Diese Lenkung und Verstärkung erfolgt über die Hände des Behandlers. Sie sind sozusagen die Antenne, mit der die Energie in die gewünschte Richtung gesteuert wird. Jeder kennt den Reflex, die eigenen Hand auf eine schmerzhafte Körperstelle zu legen. Auch Eltern legen ihren Kindern instinktiv die Hände auf einen schmerzenden Bauch oder ein aufgeschlagenes Knie. Das sind die uralten Reflexe, die uns noch zur Verfügung stehen, aus Zeiten der Evolution, als die Menschheit noch stärker mit dem Unbewussten verbunden war. Für den Empfang der Reiki-Einweihung muss man also nicht besonders sensitiv sein oder über mystische Fähigkeiten verfügen. Jeder, der bereit ist, sich für die universelle Energie zu öffnen, kann mit den Techniken vertraut gemacht werden und die verstärkende Einweihung empfangen.

Das Usui-System teilt die Reiki-Ausbildung in mindestens drei Schritte ein: 1. Grad = Vermitteln von Kenntnissen über die Aura, die universelle Energie, Möglichkeiten und Grenzen von Reiki, Erlernen der wichtigsten Punkte für das Auflegen der Hände, Erspüren des Energieflusses, Einweihung in die erste Energieverstärkung. 2. Grad = Erlernen der verstärkenden Zeichen und Mantras, gezieltere Techniken des Handauflegens, Fernreiki, Erspüren von Blockaden, Einweihung in die zweite Energieverstärkung. 3. Grad = Erlernen des Meisterzeichens, weitere spezielle Techniken, Erlernen der Weitergabe von Prinzipien und Techniken, Grundsätze der Ausbildung und Einweihung, Energieverstärkung zu Meister und Lehrer. Einige heute angebotenen Seminare splitten die Ausbildung zum Meister-Lehrer in 2 Schritte, so dass es dort einen 3. und 4. Grad gibt. Diese Unterteilung kann aber auch individuell nach der Bereitschaft des Teilnehmers erfolgen. Dadurch soll der Teilnehmer in allzu tiefe Eingriffe in seine Persönlichkeitsentwicklung geschützt werden. Denn jede Einweihung bewirkt für den Eingeweihten eine Reflektion auf seine persönliche Entwicklung, die sich auch auf sein Karma (=Reinkarnation, Erfahrungen aus früheren Leben der Seele) erstrecken kann.

Für die Behandlung Ihres Tieres kann ein Reiki-Anwender folgendes bewirken: Therapieblockaden können gelöst werden, die Wirkung von Medikamenten und der Energiefluß wird verstärkt, Blut- und Lymphfluß werden angeregt, Atmung, Herzfrequenz und Muskeltonus werden optimiert, die Informationsweitergabe von Nerven- und Hormonsystem werden verbessert, psychische Stabilität und Regenerationsbereitschaft werden gefördert.

Reiki kann zu allen schulmedizinischen und naturheilkundlichen Therapien begleitend und heilfördernd eingesetzt werden. Reiki kann keine notwendigen Operationen verhindern, es kann keine lebenswichtigen Medikamente ersetzen. Aber Reiki unterstützt die Selbstheilungskräfte. Sollte Ihr Tier tatsächlich am Ende seines Lebensplanes angelangt sein, kann Reiki eine Akzeptanz der Situation und einen friedlichen Übergang fördern. Eine Reiki-Sterbebegleitung kann sowohl für das dahinscheidende Tier als auch für seine Besitzer und alle Anwesenden zu einem ausgesprochen friedvollen Prozess werden. In der Erinnerung wird das Sterben des geliebten Haustieres zu einem richtigen, dem Leben dazugehörigen und daher positiven Erlebnis.